Herzlich willkommen in Daiting !!!

Eine neue Brücke mitten im Dorf

 

Eine große Baugrube tut sich derzeit mitten in Daiting auf: Über den Leimgraben wird eine neue Brücke errichtet. Das Wasser wird derweil über eine Rohrleitung umgeleitet. Gleichzeitig wird die Bindergasse neu ausgebaut.
Bild: Wolfgang Widemann

In Daiting wird weiteres Millionenprojekt verwirklicht. Warum dies die Kommune besonders belastet

Wer wissen möchte, was aktuell das größte kommunale Projekt in der Gemeinde Daiting ist, braucht nicht lange zu suchen: Nach dem Ausbau der Ortsdurchfahrt (Kreisstraße) samt Usselpromenade sind die Bagger nun erneut mitten im Kernort aufgefahren. Dort wird die Bindergasse neu ausgebaut. Den größten Aufwand erfordert der Neubau der Brücke über den Leimgraben.

Im Dorf befindet sich an dieser Stelle derzeit eine gewaltige Baugrube. Der Bach, der ein weites Einzugsgebiet hat und bei starkem Regen große Wassermengen führt, wird während der Maßnahme über eine provisorische Rohrleitung umgeleitet. Allein die Brücke schlägt nach Auskunft von Bürgermeister Roland Wildfeuer mit fast 400000 Euro zu Buche. Insgesamt kostet das Projekt Bindergasse mehr als eine Million Euro – und stellt die kleine Kommune vor eine enorme Herausforderung.

Sie muss einen Großteil der Summe selbst aufbringen, weil im Freistaat Bayern bekanntlich die Straßenausbaubeiträge abgeschafft wurden. Freilich gelte bei den staatlichen Zuschüssen – diese liegen bei 280000 Euro – noch die alte Regelung. Soll heißen: Bei der Berechnung des zuschussfähigen Betrags gab es die Ausbaubeiträge noch – und die wurden erst einmal abgezogen. Unklar ist laut Wildfeuer, ob beziehungsweise in welcher Höhe die Gemeinde vom Freistaat einen Ausgleich bekommt.

 

Um den Ausbau der Bindergasse finanziell stemmen zu können, muss die Kommune neue Schulden machen. Die Verbindlichkeiten erhöhen sich bis zum Jahresende voraussichtlich um 560000 Euro, wobei gleichzeitig die Rücklagen in Höhe von 580000 Euro komplett aufgebraucht werden. So sieht es im Haushalt aus, den der Gemeinderat in dieser Woche einstimmig verabschiedet hat.

In der Bindergasse werden der Regenwasserkanal und die Trinkwasserleitungen neu verlegt. Die Straße bekommt einen neuen Asphalt und der Kinderspielplatz wird attraktiver gestaltet. Die Maßnahme soll nach Angaben des Bürgermeisters im Herbst abgeschlossen werden.

Ein weiteres Thema, das die Gemeinde heuer angehen will: Weil die Kommune nur noch über einen einzigen freien Bauplatz verfügt, sollen geeignete Flächen für neue Wohngebiete gekauft werden. 100000 Euro sind dafür im Etat vorgesehen. Für die Ertüchtigung der Kläranlage in Daiting und eine Studie zum Anschluss des Ortsteils Natterholz an die Kläranlage sind 98000 Euro eingeplant.

Zwei Projekte sind zwar schon abgeschlossen, wirken sich 2019 jedoch finanziell noch aus. Beim Kanalausbau in der Ortsdurchfahrt fallen Restkosten von 156000 Euro an, für die Stützmauer und den Gehweg entlang der Ussel sind es 189000 Euro. Für den Feldwegebau stehen 43000 Euro zur Verfügung.

 

Wichtigste Einnahmequelle der Gemeinde ist der Einkommenssteueranteil mit 564000 Euro. Hinzu kommen Schlüsselzuweisungen des Freistaats in Höhe von 207000 Euro. Bei der Gewerbesteuer rechnet die Kommune mit 65000 Euro. Im Vorjahr gingen 92000 Euro ein.

Die Umlage, die an den Landkreis bezahlt werden muss, liegt bei 348000 Euro. An die Verwaltungsgemeinschaft Monheim werden 94000 Euro überwiesen, an den Schulverband 50000 Euro. Angestiegen ist der Aufwand für den Kindergarten (189000 Euro). Die Zahl der Mädchen und Buben steigt, deshalb musste auch neues Personal eingestellt werden.

"Da schau her" - in Daiting

 

Daiting - Da schau her (atv)

 

Herr Braun von a.tv hat zu Beginn des Jahres in Daiting vorbei geschaut. Im Beitrag werden der Natterholzer Grillclub, der Dorfladen, einige Einheimische und die Alphornbläsergruppe vorgestellt. Das Video hierzu kann man noch eine gewisse Zeit in der Mediathek von a.tv unter dem Link: https://www.augsburg.tv/mediathek/video/da-schau-her-daiting/ ansehen.

 

 

 

Wenn der Dorfladen die Bank ersetzt ...

Seit 50 Jahren gibt es ihn nun und für viele Menschen ist er aus dem Alltag kaum wegzudenken: Der Geldautomat. Doch für die Banken ist er teuer und er bekommt immer mehr Konkurrenz: durch Supermärkte, Drogerien oder Tankstellen. Ist der Siegeszug des Geldautomaten zu Ende?

 

Wildfeuer ist Bürgermeister von Daiting und Vorsitzender des Dorfladenvereins. Neben Obst, Gemüse, Wurst oder Getränken können die Dorfladen-Kunden direkt an der Kasse Geld abheben.

 

Bargeld abheben in 18.000 Filialen

Mit diesem Service liegt der Dorfladen in Daiting voll im Trend: Ob große Supermarktketten wie Rewe, Aldi Süd oder Penny, der Drogeriemarkt dm, Shell-Tankstellen oder der Baumarkt toom – der Handelsverband Deutschland schätzt, dass bis zu 18.000 Filialen in Deutschland den Bargeld-Service anbieten.

Fast überall nutzt man dafür das Verfahren "Cash Back": Wer an der Kasse Geld abheben will, muss lediglich seine Girokarte ins Lesegerät stecken und seine Pin-Nummer eingeben. Anschließend zahlt der Kassierer oder die Kassiererin das Geld in bar aus. Die Summe wird dann zusammen mit dem Einkaufswert vom Konto abgebucht. Maximal 200 Euro kann der Kunde abheben.

 

Kurzfilm - BR

 

 

Mehr Lebensqualität im Usseltal

 

 

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Die Ussel soll verlegt werden - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Die-Ussel-soll-verlegt-werden-id25689941.html